Herbsturlaub
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29.8.2021  Ossiach  -  Seline                                                                                      Tages km  437        gesamt  681 km

Mit unseren “Diringa” Camperfreunden haben wir beschlossen, gemeinsam nach dem Forumtreffen einen Badeurlaub in Dalmatien zu verbringen. Nach dem nassen Wetter in Ossiach galt es, in einem Stück durchzufahren und endlich Sonne tanken. Da war diesmal keine Küstenstrasse drin, sondern kerzengerade durch Slowenien und Kroatien fast nur auf Autobahnen. Deshalb gibt es von der Anfahrt auch keine Fotos, denn wer sieht schon gerne AB Bilder?

Trotzdem war die Fahrt ganz nett, aber es zog sich ordentlich wegen der Corona Staus an den Grenzen und Maut Stationen. Wir haben es doch geschafft und wie ihr an den kleinen Bildern seht, hat uns der Mut und auch der Durst nicht verlassen.

Anni und Franz sind auch noch gekommen, so wurde unsere Runde gleich noch deutlich aufgewertet. Sieht man auch sofort an den noch stimmungsvolleren abendlichen Bildern, wie sie halt nur am Meer gelingen können.              

Es wurde auch eifrig Wassersport betrieben und geradelt. Doch wo man auch lag oder stand, immer glaubte man, jeden Moment müssten die Apachen und Komanchen von den Bergen herunter geritten kommen.

Am Nachbarplatz wurde sogar mit professionellem Aufwand Haarschnitt betrieben.

Wir dagegen waren vor dieser herrlichen Bougainvillea schon wieder auf dem Weg ins Restaurant, diesmal zum Ivan.

Doch diesmal waren wir ganz artig und aßen nur soviel, wie mit Gewalt hinunter ging. Einer meinte sogar: Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was gschenkt.

Nach so vielen Strapazen ist natürlich ein Mittagsschläfchen genehmigt und wird haben auch brav die Mittagsruhe eingehalten.

Mit dem Radeln war es etwas eintönig, denn am Meer kann man nur nach Norden oder Süden fahren. Außerdem fehlen in Südkroatien Radwege fast vollständig.

Damit meine Fahrten nicht immer nach Starigrad gingen, hier einige Eindrücke einer kleinen Radltour in den Süden.
Hier gibt es vorwiegend Muschelzuchten und natürlich die beeindruckende “Most” = Brücke, die zum westseitigen Teil der Bucht und nach Zadar führt.

Einen kleinen Umtrunk in Ehren, kann niemand verwehren.

12.9.2021  Seline - Senj                                                                                     Tages km  117        gesamt  798 km

Immer grüßt die Insel Pag mit seiner Mondlandschaft. Diesmal habe ich sogar die selten verkehrende Fähre erwischt.

Es waren herrliche Tage in sehr angenehmer Gesellschaft, aber auch diese müssen zu Ende gehen. Natürlich wollte ich noch die Küstenstrasse bei super spätsommerlichem Schönwetter befahren und nicht abwarten, bis die Bora kommt.

Wir wollten endlich einmal den vielgeschmähten Stellplatz Senj aufsuchen, deshalb fuhren wir früh los. Wir erwischten noch einen Platz meerseitig. Was die Meckerer wohl erwarten? Genug Platz, Tisch und Stühle aufzustellen, sogar die Markise konnte voll ausgefahren werden. Dabei nur 3 Meter zum Meer. Ein idealer Platz, das mittealterliche Städchen zu besuchen.

Senj hat einen sehr schönen alten Hafen, dem wir einen Abendbummel widmeten. In der Dämmerung ist auch die Stadt Bastia auf Krk gut zu sehen.

Selbstverständlich gibt es über Senj auch einen Mond, leider nur einen halben.

Deshalb haben wir uns auch mit einem Halben als Absacker in einer der unzähligen Hafenkneipen begnügt.

Vernünftig, denn der nächste Tag war für die Altstadt und die Burg vorgesehen, das erfordert Fitness.

Ja die Anhöhe der Burg zu erklimmen war schon etwas hart. Doch der Rundblick und die eigenartige Burg lohnte die Mühe. Im Inneren wäre ein Museum, leider zu unserer Besuchszeit nicht geöffnet. So mußte ein Blick durchs Burgtor genügen. Bei den Bildern, was alles verboten ist verschmerzbar. Nicht mal Bikinimädchen dürfen hinein, na sowas!

14.9.2021  Senj  -  Maribor                                                                                     Tages km  310        gesamt  1108 km

Doch schon ging es weiter gen Norden. Wir fuhren praktisch  parallel zur Insel Krk. Bis wir an der bekannten Brücke die Küstenlinie verließen, um per AB zur slowenischen Grenze zu fahren.

Unser nächstes Ziel war Maribor, das wir zwar schon kennen. Doch die einzige Stadt, wo innerhalb der Stadtgrenzen ein Berg (Pohorje) ist, wo internationale Skirennen stattfinden das ist schon einzigartig. Auf diesen Berg wollten wir unbedingt per Selbahn hinauf.

Gesagt, getan. Flott ging die Fahrt auf den Berg zu einem Spottpreis verglichen mit alpenrepublikanischen Preisen.

Bilder der Hotels und Wellness Einrichtungen oben am Berg erspare ich euch. Die sehen aus wie überall in den Alpen.
Teuer und häßlich und sonst nix.

Aber ein reizendes kleines Kirchlein haben wir entdeckt, wo ich sogar die Bank kurzzeitig zu einem Betschemel umfunktioniert habe.

Und immer fasziniert der tolle Ausblick hinunter auf die Stadt Maribor. Es war zwar etwas diesig, doch das konnte den Genuß nicht trüben.

Da uns der Campingwart noch einen Tag Schönwetter angesagt hatte, blieben wir noch eine Nacht länger und als erfahrene Öffi Benutzer fuhren wir wieder in die Altstadt.

Leider hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht im absoluten Wortsinn. Denn genau am 16.9. trat ein rigoroses Corona Gesetz in Slowenien in Kraft. Das verbot ohne gültigen Impfausweis den Besuch jeglicher Gastronomie, sogar in den Gastgärten. Auch Konditoreien, Würstlstände etc waren uns verwehrt, denn unsere Impfausweise lagen sicher im Womo.

So bummelten und brummelten wir noch etwas herum, bis wir hungrig und durstig wieder heimwärts fuhren.

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Die älteste Rebe der Welt war noch Pflichtbesuch, lieber wäre mir jedoch ein Glas des Produktes gewesen.

17.9.2021  Maribor  -  Wanghausen                                                                        Tages km  417        gesamt  1525 km

Wie der CP Wirt vorausgesagt hatte, beehrte uns der nächste Morgen mit Regen. So war die Heimfahrt gut gewählt, denn wir sind ja auch im Regen los gefahren.

 

Fazit:

Es war wieder eine sehr schöne Reise, natürlich nicht mehr so stressig und abenteuerlich wie in jüngeren Jahren. Doch der Erholungswert wird uns halt immer wichtiger.
Wie immer bedanken wir uns für euer virtuelles Mitreisen. lockerine & locker

 

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