Forumtreff

 Das Forumstreffen in Oberösterreich vom 24.4. bis 26.4. 2009

Freitag, den 24.4.2009 ging es los Richtung Rutzenham bei Schwanenstadt zum Alfons Wirt. Dieser hat eine eigene Brauerei, herzhafte Küche und vor Allem: Viel Parkplatz für uns Wohnmobilisten. Da wir eher eine kurze Anreise von etwa 120 km hatten, kamen wir, wie üblich später an als die meisten anderen.

Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel.

Wir vom Camper über 50 Forum gehören offenbar alle in diese Rubrik:

Herrlichstes Wetter alle drei Tage

Wer sich beim Alfons selbst einmal verwöhnen lassen will:

           Hier der Link

Nach dem Einparken war es natürlich die erste und vordringlichste Aufgabe, das berühmte Alfons Bier zu verkosten. Dieses Bier ist naturtrüb und wird ohne Zusatz von Kohlensäure hergestellt und gezapft. Deshalb die Bekömmlichkeit, aber leider aus demselben Grund gibt es dieses herrliche Tröpfchen nicht zum Mitnehmen.

Hernach gab es eine Brauereiführung durch den Braumeister höchstpersönlich.

Ein echtes Original

Wir lernten viel über die Braukunst.
Aber dieser erfahrene Mann hat uns auch einiges über die Geschicklichkeit erzählt, die es braucht, wenn eine kleine Privatbrauerei heutzutage überleben will. Das geht von Lieferverträgen bei Hopfen über gute Kontakte zu Maschinenbauern bis zum Einkauf höchstwertiger Gärhefe, die nur noch bei Großbrauereien zu bekommen ist. Diese darf natürlich keine Konkorrenz zum eigenen Produkt sehen, deshalb müssen sie in Bayern einkaufen.

Später ließen wir uns von Alfons´ Küche verwöhnen. Wie man sieht, kam niemand zu kurz.

Bei angeregten Gesprächen und vielen Anekdoten aus dem Womoleben verging der Abend wie im Flug.

Nach dem schweren und langen Abend musste natürlich am Samstag dem süssen Nichtstun gefrönt werden

Aber nur faul sein geht auch nicht. Deshalb konnte ich die meisten Foristi motivieren, an einem Bauern-Golf Tournier teilzunehmen.

Wir haben uns auch noch eine Erschwernis ausgesucht:
Die Wiese war seit Wochen nicht gemäht worden.

Wie man sieht, sind wir alle zur sportlichen Höchstform aufgelaufen.

Auch der Erfindungsreichtum im kürzen der Gräser oder elegantem Flachtreten für eine optimale Schlagposition war enorm.

Am Abend waren wir natürlich alle mit einem redlich erworbenen Hunger und Durst versehen.

Küche und Keller waren auch am Samstag in der Lage, uns vortrefflich wieder zu Kräften zu bringen.

Am Sonntag nach dem Früstück hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Es waren ein paar schöne Tage mit viel Kurzweil, wenn es auch keine Großveranstaltung wurde. Aber gerade deshalb konnten wir uns viel individueller kennen lernen. Bei uns ging es weiter an den östlichsten Ort Österreichs:

Deutsch Jahrndorf

Rolf mit tatkräftiger Unterstützung durch Pepi, hat hier einen vorbildlichen Stellplatz errichtet.

Auch die im Vorjahr begonnene und 2009 fertiggestellte Erweiterung  ist bereits begrünt.

Wir folgten natürlich Pepis Empfehlung, es im Gasthaus mit Sparerips zu versuchen.

Zuerst haben wir uns etwas gewundert, weil beide Portionen auf einem gemeinsamen Holzteller seviert wurden.
Aber zwei Minuten später kam die Kellnerin mit einer weiteren Portion.
Ja das wurde schon zu einer Herausforderung für unsere Leistungsfähigkeit.