14. 6. Anreise  zum Treffpunkt Lutzmannsburg         410 km

Gemütliche Fahrt durch Österreich. A1 - Linz - Wien - Eisenstadt - Therme Lutzmannsburg.
Hier lernen wir schon etliche der übrigen Teilnehmer kennen und natürlich auch unsere Reiseleiter Elfi und Peter Schuster.
Später gibt es ein gemeinsames Abendessen mit anschliessender Weinverkostung im Weingut Prickler mit sehr vielen humorigen und gekonnt vorgetragenen Erklärungen direkt durch den Eigner Herbert Prickler.

15. 6. Lutzmannsburg - Mako 430 km

Der heutige Tag soll uns quer durch Ungarn bis knapp vor die rumänische Grenze führen. Wir fahren mit 3 anderen Womos im Konvoi. Hier erweisen sich Renate und Gerhard sofort als erfahrene “Leithammel”. Den Job sollten sie durch ganz Rumänien nicht mehr los werden. Danke Euch im Namen aller Mitfahrer. Die Autobahnfahrt durch Ungarn führt nur durch Wälder und Wiesen, deshalb ziemlich ereignislos. Einzig die alte Stadt Szeged mit ihrer historischen Strassenbahn durchfahren wir.

Nachmittags füllt sich der CP Mako langsam mit den nacheinander eintrudelnden Teilnehmern.

Später bringt uns der Bus in ein Speise- und Weinlokal. Wir essen ungarische Spezialitäten, untermalt von herzergreifenden Geigenmelodien, wie es sich halt hierzulande gehört.

Auf dem sehr gepflegten Campingplatz mit grossen Parzellen kann man  nach der langen Durchfahrt Ungarn gut entspannen und es ist auch eine sehr gute Gelegenheit die anderen Mitreisenden besser kennen zu lernen.

Besonders, was andere schon über Rumänien wissen, interessiert uns besonders, da wir hier absolutes Neuland betreten.

16.6. Mako - Timisoara 100 km

Endlich kommen wir nach Rumänien. An der Grenze wird sofort Geld gewechselt und eine rum. Straßenbenützungsvignette gekauft. Derzeitiger Kurs: 1 € = 3,5 Lei. Die Vignette ist beim derzeitigen Zustand der rum. Strassen eigentlich ein Witz.

Timisoara ist die Hauptstadt des Banat mit ca. 350 000 Einwohnern. Davon sind etwa 30 000 Ungarn und 10 000 Deutsche als stärkste Minderheiten. Und Wini, unser rumänischer Dolmetscher stösst hier zu uns und entpuppt sich sofort als lebendes “Wikipedia Romania”.

Dreifaltigkeitssäule und rechts die grösste orthodoxe Kirche. Hier wird gerade Pfingsten gefeiert. Dazu wird Vorraum und Haupschiff mit Heu ausgelegt. Ein sehr angenehmer Duft. Die Gläubigen nehmen kleine Bündel davon mit. Es soll Glück in Haus und Stall bringen.

Es gibt auch noch ein sehr grosses deutsches Theater und ein deutsches Gymnasium, Nikolaus Lenau Lyzeum genannt.

Wir finden diese Stadt schon wegen seiner wechselvollen Vergangenheit sehr attraktiv. Hier haben Ungarn, Deutsche und natürlich die Habsburger ihre Spuren hinterlassen, die heute noch konfliktfrei akzeptiert werden, ohne dass versucht wurde, diese auszulöschen.

Schöne grosse Plätze mit Kirchen aller Konfessionen zeichnen diese gut erhaltene bzw. aufwändig renovierte Stadt aus. Hier sieht man die kath. Kirche

Die orthodoxe Kirche von innen

Wie am Markusplatz gehts zu in der Flaniermeile

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